Erste Schritte zum eigenen Projekt

Nur durch Zufall hier gelandet oder öfters schon mal interessiert diese Microcontroller Projekte betrachtet und gedacht:
Das würde auch mir Spaß machen!?

Erstes Testen, ob einem das liegt, ohne sich die notwendige Hardware bereit zu legen, kann ein jeder, auf zum Beispiel, diesen zwei Online Plattformen:

Tinkercad:

Tinkercad

Bei Tinkercad unter Schaltkreise, können an einem virtuellen Microcontroller diverse Aktoren und Sensoren angeschlossen werden. Quellcode mit Blocky per „Drag and drop“ erstellen und schauen ob die Simulation das erwartete ausgibt.

Wokwi:

Wokwi

Auch bei WOKWI kann spielerisch sich diesem Thema genähert werden, hier sollte man jedoch der englischen Sprache mächtig sein. Wie auch bei Tinkercad sind so einige online Beispiel zum sofort loslegen vorhanden und das auch in der Cloud jeder dann seine Experimente anderen vorstellen kann, lässt keine Langeweile aufkommen.

Die erste kleine Testumgebung:

Die Simulationen hat einen nicht abgeschreckt, sondern die Begeisterung noch weiter gesteigert, dann kommt meistens die Frage auf, was wird für die erste Grundausstattung (ohne erstmal allzu viel Geld auszugeben) benötigt.

Prinzipiell würde ein Arduino Uno mit USB Kabel zum ausprobieren ja schon reichen. Aber da es ja auch kleine Starter Sets mit zusätzlichen Aktoren und Sensoren, für eine größere Anzahl an kleinen Experimenten und Projekten gibt, warum nicht damit beginnen. Aber welches?

Kurze Grundlageninfo aus dieser Wiki-Quelle:

Arduino ist eine aus Soft- und Hardware bestehende Physical-Computing-Plattform. Beide Komponenten sind quelloffen. Die Hardware besteht aus einem einfachen E/A-Board mit einem Mikrocontroller und analogen und digitalen Ein- und Ausgängen. Die Entwicklungsumgebung basiert auf Processing und soll auch technisch weniger Versierten den Zugang zur Programmierung und zu Mikrocontrollern erleichtern.

Arduino (Plattform) – Wikipedia

Somit muss es nicht ein original Arduino Entwicklungsboard sein, sondern kann auch eines der vielen Nachbauten sein.

Ich habe meine ersten Erfahrungen mit dem kleinen StarterKit von Elegoo gemacht.
Das dann bei mir aber dazu geführt hat, das ich schnell weitere Komponenten ausprobieren wollte und diese Einzelteile im Nachhinein deutlich günstiger bekommen hätte, wenn ich gleich das große StarterKit ausgewählt.

Somit von mir eine klare Kaufempfehlung.
Zu diesen Set gehört ein 224 seitiges deutschsprachiges Tutorial, das für Anfänger verständlich geschrieben ist. Es ist Teil dieser Downloaddatei, zu finden unter Auswahl „MEGA 2560 Starter Kits“ auf der Elegoo Homepage. Es gibt einen guten Überblick über die Projekte die mit dem Starter-Kit umgesetzt werden können.
Zusätzlich beinhaltet es auch 30 direkt einsetzbare Lernbeispielcodes und die dazu benötigten Library´s.

Diese Sets richten sich hauptsächlich an unerfahrene Anwender, die ohne oder mit wenig Erfahrungen in der Programmierung, schnell zu funktionierenden Ergebnissen gelangen.

Qualitativ höher, aber auch teurer, ist das original Hardware StarterKit von Arduino

Da Microcontroller nur kompilierten C-Code ausführen können, sind die Lösungen die damit umgesetzt werden, in den meisten Fällen auf diese Funktion eingeschränkt.
Sollen aber Projekte darüber hinaus Anwenderfreundlich verwaltbar bleiben, sind Einplatinencomputer der Raspberry Pi Foundation mit Betriebssystem eine gute Alternative.

Hier empfehle ich das offizielle Raspberry Pi-Handbuch für Anfänger sich vorab herunter zu laden, um heraus zu finden, welche der vielen Rasperry Lösungen den die richtige ist und was für wesentliches Zubehör, das für den Raspberry Pi benötigen wird.

Beschaffung:
Inzwischen habe ich so einige an unterschiedlichen Endwicklungsboards, Aktoren und Sensoren ausprobiert und herausgefunden, das Qualität der Herstellung auch ihren Preis haben.
Es gibt zum Beispiel original Arduino Entwicklungsboards und günstigere Nachbauten, die auch sehr gute Dienste leisten können.
Sind die Bauteile aber deutlich unter dem Original Hersteller Preisen, fällt erst bei Lieferung auf, das die Bauteile auch schon mal unsauber verlötet sein können oder schlimmstenfalls Teile von minderer Qualität verbaut haben.
Auch bin ich an Module gekommen, die dem original Bauteil sehr ähnlich aussehen, aber ihre Funktion nicht nachvollziehbare Ergebnisse liefern. Und es treten Probleme auftreten, die ohne professionellem Equipment nicht aufspürbar sind.

Da kann einem dann schnell der Spaß an der Sache vergehen. Also nicht an falschen Ende sparen und auch darauf achten wo man einkauft. Gute Händler sind auch nach der Lieferung noch ansprechbar.
Es ist deshalb auch wichtig, nur bei vertrauenswürdigen Onlineshops einkaufen zu gehen.

Ich selber achte zum Beispiel bei unbekannten Online-Shops auf das Trusted Shops Siegel.




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